Was der Fuchs sagt

von Lars Reeh
2 Kommentare
Was der Fuchs sagt

Meine Erfahrung mit Tieren ist begrenzt. Als Kind hatte ich mal einen Hasen namens Felix und vor ein paar Jahren habe ich Murphy (einen Schäferhund Mischling) durch die hügelige Landschaft des englischen Südwestens geführt. Dazwischen gab es Macho, den Hund meines Opas. Und das war’s.

Nach der Menge der Klicks zu urteilen (über 300 Millionen), interessiert es eine Menge Leute, was der Fuchs eigentlich so sagt. Als ich darüber nachdachte, ob ich irgendetwas zur Erhellung dieses Mysteriums beitragen kann, sind mir folgende Dinge eingefallen: Vor Jahren gab es eine Serie mit dem Namen „Als die Tiere den Wald verließen“ (politisch korrekter Zeichentrick für Stuhlkreis-Kinder aus den frühen 90igern). Dort war auch ein Fuchs dabei, ich hab aber vergessen was der alles so gesagt hat. Nach dieser Serie war der Fernsehfuchs lange still bis er dann einige Jahre später in einem Lars von Trier Film erneut erschien. Gedreht wurde in den Wäldern Nordrhein-Westfalens (anscheinend sind die Tiere nach ihrem Exodus wieder in den Wald zurückgekehrt). Dort sagte er dann: „Das Chaos regiert“, was innerhalb des Films bestimmt Sinn machte, aber sonst etwas komisch klingt.

Glücklicherweise musste ich mich bei der Suche nach dem Fuchs-Diskurs nicht allein auf meine Erfahrung, noch auf Gutmenschen Öko-Trickfilme, oder auf das Drehbuch eines dänischen Regisseurs verlassen. Ebenso musste ich bei meiner Suche nach einer befriedigenden Antwort nicht darauf warten, bis jemand endlich tiersoziologische Studien rezipiert, um fuchsfreundlichere Gemeinden zu bauen. Nein, all dies war letztlich nicht nötig, denn ich habe wirklich eine biblische Antwort auf die Fuchsfrage gefunden:

Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt.

Römer 8,19-22

Das ist es, was der Fuchs sagt: „Ich leide an dem Gefallen-Sein der Schöpfung und sehne mich nach der Wiederherstellung aller Dinge durch die Rückkehr Jesu Christi.“

Ist das bei uns auch so? Wenn nicht, sollten wir fuchsiger werden.

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2 Kommentare

Ben Schmidt 4. Februar 2014 - 13:56

Mensch Lars, auf welche Schule muss ich meine Kinder in acht Jahren schicken, damit sie von Dir in der Erkenntnis der Welt und ihrer Bewohner unterwiesen werden?

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Lars 5. Februar 2014 - 15:16

Hi Ben,

die Wahl fällt vermutlich auf die AHF 🙂

Liebe Grüße an die Familie

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