Josia wird exotisch?! – Bericht von der achten Josia-Freizeit

von Jonathan Malisi
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Josia wird exotisch?! – Bericht von der achten Josia-Freizeit

Nein, auch wenn es so klingen könnte: die nächste Josia-Konferenz wird nicht in der Südsee, sondern weiterhin im beschaulichen Gießen stattfinden. Aber unter dem Motto Heilige Exoten soll es vom 25. bis 27. September 2020 auf der nächsten Josia-Konferenz durch den 1. Petrusbrief gehen. Im Vorfeld so einer Konferenz braucht es aber selbstredend eine gehörige Ladung organisatorischer und inhaltlicher Planung. Vom 14.-16. Februar hat sich der Josia-Freundeskreis dieser Mammutaufgabe angenommen. Diese Planungsfreizeit im hessischen Wolfshausen war geprägt vom bereits bewährten Dreiklang aus auslegenden Predigten, intensiven Planungen und gemeinsam verbrachter wie auch genossener Freizeit:

Extensives Predigtprogramm: Leben als Gottes Volk in Babylon

Beginnend mit dem ersten Abend ließen wir uns durch die aktuelle und lebensnahe Botschaft des Propheten Daniel herausfordern. Ganz bewusst sollten die ersten drei Kapitel dieses Buches uns zeigen, dass es in der Geschichte von Gottes Volk der Normalfall ist, aus der gängigen Norm zu fallen; quasi als „Exoten“ unter anstrengenden bis hin zu gefährlichen Umständen leben zu müssen. Wir konnten ganz plastisch vor Augen gemalt bekommen, was Daniel und seine Freunde riskierten, um sich mit Gottes Hilfe einer unterschwelligen „Babylonisierung“ ihres Denkens und Handelns zu widersetzen (Dan 1). Aber auch wie Daniels Weisheit im Umgang mit seinem ungläubigen Umfeld und seine Demut im Gebet vor Gott als den ultimativen König der Geschichte offenbaren (Dan 2) hat uns nachhaltig beeindruckt. Zuletzt sahen wir in der dritten Predigt (Dan 3), wie hoch die Kosten sein können, wenn man Gott kompromisslos anbeten will und vor allem, wie wunderbar Er Sein Volk schützt.

Fazit: Lesens- und hörenswert!

Expansion und Planungen: Josia will sich weiterentwickeln

Über das Wochenende also mit diesem geistlichen Schwarzbrot versorgt, konnten wir uns auf die anliegende Arbeit stürzen:

Für die nähere Zukunft wollen wir versuchen, einen weiteren Schritt in Richtung von Josia-Regionaltagen zu wagen. Wie genau das aussehen kann und wo diese stattfinden, wird sich in den nächsten Monaten zeigen: Klar ist auf jeden Fall, dass wir uns wünschen, dass du mit relativ geringer Fahrzeit an diesem Angebot teilnehmen können sollst.
Doch auch in Bezug auf die Gestaltung unseres Erscheinungsbildes als Josia-Netzwerk wird sich Einiges tun – bleibt gespannt!

Voller Dankbarkeit Gott gegenüber konnte der Leitungskreis auf das abgeschlossene Buchprojekt Tiefer graben zurückblicken und bereits das nächste, geplante ankündigen.

Als Leitungskreis freuen wir uns besonders, mit Samuel Stolz einen weiteren begabten, jungen Mann mit einem Herzen für Gottes Reich und das Evangelium als Anwärter für den Leitungskreis dabei zu haben: Schon seit einiger Zeit dient er mit großer Hingabe bei Josia als Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit. Gerade diesbezüglich hatte er bereits im Vorfeld der Freizeit wertvolle Impulse gesetzt, über die wir in gemeinsamen Planungs-Sessions weiter nachdenken konnten.

Exkursion und Sport: Zeit miteinander

Dazwischen gab es für Einige die Gelegenheit, sich bei Fuß- und Volleyball auszupowern. Andere haben dankend verzichtet und sich zu einem fotografisch besser dokumentierten Spaziergang durch den Wald aufgemacht😉

Josia-Veranstaltungen sollen aber nicht allein um ihrer selbst willen stattfinden, sondern um junge Christen zusammenzubringen und in Gemeinschaft zu wachsen. Deshalb konnten auf der Freizeit neue Freundschaften geknüpft und alte vertieft werden; sei es beim nächtlichen Spielen, gemeinsamen Essen, Gebetsgemeinschaften oder angeregten Gesprächen und Diskussionen. Dankbar sind wir besonders für einen wachsenden Freundeskreis mit neuen Mitgliedern und für die Treue, mit der sich Viele schon seit Jahren diesem Dienst verbunden wissen.

Was Mitte Februar in Wolfshausen geschah...

Gleichzeitig durften wir an diesem Wochenende einmal mehr erkennen, dass Gott allein derjenige bleibt, der das Notwendige zum Gelingen jeder Arbeit in Seinem Reich schenken muss. Daniel, Petrus und die ganze Bibel zeigen uns: Wenn wir als Gottes Volk in dieser Welt zu Seiner Ehre leben wollen, dann muss Er uns in Seiner Liebe und Macht dazu befähigen. Etwas davon durften wir während dieses Wochenendes erleben; dafür sind wir Gott unendlich dankbar. Trage dir jetzt schon die Konferenz (25.-27. September 2020 in Gießen) in deinem Kalender ein; weitere und genauere Infos folgen bald!

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