Dein Körper aus Gottes Sicht

von Declan McMahon
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Dein Körper aus Gottes Sicht

Wie lange hast du deinen Körper schon? Welche Schwächen hat dein Körper? Würdest du deinen Körper gegen einen besseren eintauschen? Dein Körper ist ein wichtiger Teil von dir. Aber aus welcher Perspektive siehst du ihn? Der Apostel Paulus nimmt uns mit in Gottes Perspektive hinein.

Jesus wird deinen Körper verwandeln

Gott sah auch deinen Körper, als er beschloss, dich zu erlösen. Jesus wird deinen leiblichen Tod rückgängig machen und deinen Körper unsterblich machen. Denn er erlöst uns vollständig. Denk mal darüber nach, wie erlösungsbedürftig dein Körper ist. Vielleicht leidest du unter chronischen Schmerzen, einer Behinderung oder Allergien. Fühlst du dich in deinem Körper unwohl? Paulus ging es auch so. Er nennt seinen Körper „Leib der Niedrigkeit.“ (Philipper 3,21). Der Körper, den er mit sich rumschleppte, war ein Sammelsurium von Narben. Die Feinde Christi haben Paulus verprügelt, ausgepeitscht und in den Block gelegt. Er hat sogar seine eigene Steinigung und mehrere Schiffsbrüche überlebt. Selbst, wenn es ihm gut ging, war er als Prediger und Zeltmacher körperlich stark gefordert.

Aber Paulus konzentriert sich nicht auf seinen jetzigen „Leib der Niedrigkeit“, sondern schaut nach vorne zu Jesu Leib der Herrlichkeit. Liebes Kind Gottes, du wirst wie Jesus sein! Vollkommen an Leib und Seele. Dein Auferstehungsleib wird so viel herrlicher sein, als all die Körper, die du hier auf Erden bewunderst.

Dein jetziger Körper ist ein Samenkorn

In 1. Korinther 15,35-38 vergleicht Paulus deinen jetzigen Körper mit einem kleinen Samenkorn, das in die Erde gelegt wird (und „stirbt“), damit daraus eine große Pflanze wird. Als ich ein Kind war, habe ich in einem Frühling ein paar kleine Samenkörner zu Grabe getragen, sie gegossen und dann gewartet. Im Sommer war ich der stolze Besitzer von mehreren herrlichen Sonnenblumen. Sie waren größer als ich! Aus diesen mickrigen, schwarzweißen Körnern waren diese prächtigen Feuerbälle auf Stöcken geworden. Ich war begeistert, und die Nachbarn waren neidisch.

Schau dir deinen Körper an – er wird verwandelt werden. Paulus sieht die Blumen, die einst Samenkörner waren und sagt: „So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Vergänglichkeit und wird auferstehen in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.“ (1. Korinther 15,42-43).

Dein jetziger Körper ist von Vergänglichkeit, Unehre und Schwachheit geplagt. Dein Auferstehungsleib wird mit Unvergänglichkeit, Herrlichkeit und Kraft erfüllt sein. Hast du diese Perspektive?

Sei ein guter Gärtner

Um damals eine Sonnenblume zu erhalten, musste ich als Kind richtig mit dem Samenkorn umgehen. Ich habe es nicht gehasst oder als hässlich abgestempelt. Ich habe es nicht unter die Dornen gepflanzt oder an irgendeinen Vogel verschenkt, der es nur für seinen eigenen Appetit missbraucht hätte. Ich habe mein Samenkorn genommen und es dahin getan, wo es hingehört: in die Erde. Wie ein guter Gärtner habe ich diesen Körper richtig behandelt, weil aus ihm die Blume entstehen sollte.

Also, lass es dir noch einmal durch die Blume gesagt sein: Geh mit deinem Körper so um, als wäre er ein extrem kostbares Samenkorn. Denn er ist Gottes Samenkorn. Er hat ihn dir anvertraut und er hat noch viel mit ihm vor. Deshalb: Sei ein guter Gärtner. So wie ein Samenkorn unter die Erde gehört, gehört dein Körper unter Gottes Gebote. Hüte dich vor körperlicher Sünde und verherrliche Gott mit deinem Leib! (1. Korinther 6,14-20)

Glaube: Die Blume im Blick haben

Die meisten von uns sind mit unserem Körper unzufrieden und die Welt, in der wir leben, nutzt diese Unzufriedenheit und Unsicherheit aus. Aber aus Gottes Sicht hast du keinen Grund deinen jetzigen Körper zu verachten. Er ist doch nur ein Samenkorn. Als Kind hatte ich nicht die perfekten Sonnenblumenkerne. Manche waren zu blass; man hat ihre Streifen nicht richtig gesehen. Andere waren unförmig und ein paar waren ziemlich klein. Aber das war mir egal. Es waren ja nur Samenkörner. Ich hatte die Blume im Blick. Ich habe mein Samenkorn nicht mit anderen Samenkörnern verglichen. Also warum tust du es? Warum trauerst du einem anderen irdischen Körper hinterher? Glaubst du nicht, dass du einen himmlischen Körper bekommen wirst, der unendlich herrlicher ist als die schönsten Models, die je gelebt haben? Dein Körper kann es dir sagen.

sonnenblumen

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